Geboren 1951. Mutter von drei Kindern, lebt und arbeitet als klassische Homöopathin in Bad Iburg bei Osnabrück. Schreibt spirituelle Lyrik.
Veröffentlichungen u. a. in den Anthologien "Laute Stille Zeit" (2010), "Brückenflower" (2010), "Häuser des Lichts" (2011), "Ein Klang" (2011) und "Ein Wort gibt das andere" (2011).
An der alten Kirche im Dorf
ist der weiße Magnolienbaum erblüht
Einem Spiel auf der Harfe
gleicht seine Blütenpracht im Wind
Und zärtlich wiegt die Windgöttin
in seiner Krone ein junges Elfenkind
In meiner Herzensstube
hab' ich's schön gemacht für dich
und bis du kommst
schick' ich den Duft von Rosen
Bevor ich dich kannte
lächeltest du mir entgegen
spieltest mit dem Wind in meinem Haar
berührtest meine Hände und mein Herz
Du Liebe
In meinen Armen möchte ich Dich halten
wie eine Mutter ihr Kind
Die Gedanken zur Ruhe wiegen,
dass Dein Herz wieder singt
Von Regentropfen erzählen
und Dich grüßen vom Mond
Aus Hoffnung einen Kranz dir binden
für ein sicheres Lebensboot.
Vogelspur fein und filigran
wie Federzeichnungen
Gleich einer Kette von Ornamenten
verläuft sie im Schnee
Einen Augenblick nur -
dann nimmt der Wind sie fort mit zum Tanz
und schenkt sie den Feen und Elfen
als Schmuck für den Liebeskranz
Eine goldene Spange möcht' ich dir schenken von
Rosen und Engelhaar
und deiner Liebe gedenken,
die du mir schenkst Jahr für Jahr
für dein Singen im Haus und das Lachen von dir
für unsere Wege zum alten Baum
und das Träumen mit dir
für den Glanz der Sonne in deinem Haar
und das Kleid, mit dem du dich schmückst für mich
für das Geschenk auf meinem Tisch
mit Vergissmeinnicht
Die Schönheit seines Kleides gleicht
reifen Zitronen und Teerosen
Jeder Flügelschlag
ein Augenblick
Seine Berührung
ein Hauch von Zärtlichkeit
Seine Botschaft
Vergänglichkeit und neues Leben
Sei gesegnet von den Sternen
und behütet von unserem Mond
Mögen der Sonne Strahlen
wärmen Dein Lebensboot
Auch bitt' ich den Wind
mit dem silbernen Haar
Dir Zeit zum Träumen zu schenken
immerdar
Wir betreten Heiligtümer
Ozeane tragen uns in verborgene Reiche
Wälder und Meere nähren uns
Prachtvolle Teppiche werden ausgebreitet
Gold und Silber schmücken uns
Brot und Wasser können uns veredeln
Die Schöpfung wurde uns anvertraut
Wir haben ihr Herz verwundet
Mögen unsere Gebete,
unsere Wiedergutmachung,
unser Dank und unsere Liebe
die stille Umarmung
und die Bitte um Barmherzigkeit
das Herz der Schöpfung heilen.